Was ist die Zukunft Rheumatologie?
Facharztausbildung ermöglichen – Patientenversorgung sichern – Forschung fördern
„Rheuma on the rise“, so könnte man es unter epidemiologischen Gesichtspunkten auf den Punkt bringen. Insgesamt leiden rund 10 Millionen Deutsche an einer rheumatologischen Erkrankung. Schon durch die demographische Entwicklung wird die Zahl der Rheumatiker künftig weiter steigen. Allein für die Versorgung der erwachsenen Patienten ergibt sich laut der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie ein Bedarf von mindestens 1.300 Rheumatologen. Die Versorgungssituation von Rheumapatienten in Deutschland ist aktuell allerdings weit vom Optimum entfernt, denn für eine nachhaltige Patientenversorgung gibt es immer noch zu wenige Spezialisten.
Als Wissenschaft und klinische Disziplin muss die Rheumatologie den Vergleich mit anderen klinischen Fächern längst nicht mehr scheuen. Universitäre Rheuma-Institute und Kliniken in Deutschland stehen international an der Spitze in Grundlagenforschung und klinischer Entwicklung. Trotzdem hat die Rheumatologie in Studium und ärztlicher Weiterbildung nicht den Rang, der ihr zusteht.
Die Initiative „Zukunft Rheumatologie“ hat sich zum Ziel gesetzt, Forschung und ärztliche Weiterbildung in der Rheumatologie zu unterstützen und damit die „Zukunft Rheumatologie“ zu stärken. Kooperationspartner der von dem forschenden Arzneimittelunternehmen Pfizer ins Leben gerufenen Initiative sind die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der Bundesverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) und das Rheumazentrum Hannover. Folgende Projekte werden realisiert:
• Start-Up-Projektförderung, Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
• Forschungsförderung Rheumatologie, Pfizer
• Weiterbildungsassistenz, Berufsverband Deutscher Rheumatologen
• Fritz-Hartmann-Akademie, Rheumazentrum Hannover